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Sommerorchester im Grünen

Die farbenfrohe Sumpfschrecke kommt nur in Feuchtgbieten vor und ist landesweit stark gefährdet.
Foto: Jürgens


Nicht wenig anspruchsvoll sind die Heuschrecken, deren Wiesenkonzert im Sommer den Vogelgesang ablöst. Aufgrund ihrer empfindlichen Ei- und Larvalentwicklung stellen auch sie ganz besondere Anforderungen an das Kleinklima ihrer Lebensräume und sind damit aussagekräftige ökologische Indikatoren. 16 der 52 nordrhein-westfälischen Arten wurden bislang in den Rieselfeldern beobachtet.

 

Die Spanne reicht von Trockenheit und Wärme liebenden Arten der Wegränder und sandigen Magerrasen (wie Feld-Grashüpfer und Verkannter Grashüpfer) über Generalisten (z.B. Gemeiner und Bunter Grashüpfer) bis zu den Feuchte liebenden Arten (Sumpf-Grashüpfer, Sumpfschrecke, Säbel-Dornschrecke). Seit Einstellung der Verrieselung auf den Grünlandflächen und dem Austrocknen des Oberbodens haben allerdings die Bestände der letztgenannten Gruppe deutlich abgenommen. Hochstaudenbewohner wie die Kurzflügelige Schwertschrecke haben dagegen stark zugelegt; ihre Eipakete können in den Pflanzenstängeln gut überdauern.

 

siehe auch Artportraits

Gesamtartenliste

Heuschrecken_bis_2010.pdf

   
 
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