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Portrait: Die Sumpfschwertlilie

Nicht zu übersehen: die stattlichen Iris-Blüten. Foto: J. Albrecht

Im Mai und Juni leuchten die großen gelben Blütenstände dieser stattlichen Staude (Iris pseudacorus), die bis zu 120 cm hoch wird und gerne am nassen Ufer der Teiche und Schilfränder steht. Die Stängel tragen bis zu einem Dutzend der großen Iris-Blüten (die äußeren Kronblätter werden 8 cm lang). Sie ist in den Rieselfeldern zwar nicht sehr häufig, aber aufmerksamen Beobachtern kaum zu entgehen.

 

Außerhalb der Blütezeit fallen die Horste der schwertähnlichen langen Laubblätter auf, die aus dem starken Wurzelstock sprießen, und nach der Blüte die großen grünen Samenkapseln, aus denen im Herbst die braunen Samen fallen, die wie dicke runde halbfingernagelgroße Scheiben aussehen. Ihre Samenschale ist unbenetzbar und hat Hohlräume, so dass sie gut auf dem Wasser schwimmen und so verbreitet werden.

 

Die Sumpf-Schwertlilie (auch Gelbe oder Wasserschwertlilie genannt) ist die häufigste unserer einheimischen Iris-Arten und auch gut für den Gartenteich geeignet. Sie liebt nasse und nährstoffreiche, eher saure Sumpfhumusböden.

 

Die Blüten verbergen ihren Nektar in tiefen Röhren, der nur von langrüsseligen und kräftigen Insekten – insbesondere Hummeln – geerntet werden kann, die dabei gleichzeitig die Narben bestäuben.

 

Die Sumpfschwertlilie ist zwar nicht gefährdet, aber dennoch geschützt. Alle Pflanzenteile sind giftig.

 

   
 
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