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Portrait: Die Rohrweihe

Männliche Rohrweihe beim Jagdflug mit typischer Flügelhaltung.
Foto: Albrecht


Diese "Gaukler der Lüfte" sind durch ihre stattliche Größe und den charakteristischen Jagdflug leicht zu erkennen. Nach Beute Ausschau haltend kreisen sie mit leicht nach oben gerichteten Schwingen schaukelnd in geringer Höhe über Schilfröhrichte, Sümpfe und Wiesen. Ist ein Jungvogel, ein Frosch oder ein anderes Kleintier entdeckt, scheinen sie kurz im Flug innezuhalten, bevor sie auf der Stelle wenden und sich auf die Beute niederstürzen. Während die Weibchen unauffällig braun gefärbt sind, zeigen die Männchen oberseits charakteristische braun-grau-schwarze Farbfelder.

 

Nach der Rückkehr aus dem afrikanischen Winterquartier im April beginnen die Rohrweihen im Schilf Nistmaterial zu einer gut getarnten schwimmenden Insel aufzuhäufen. Gelegentlich bauen sie auch in Getreidefeldern, wo das Nest jedoch meist bei der Feldarbeit zerstört wird, denn bis die Jungen flügge sind, vergehen fast 3 Monate. Die Rohrweihe wird auf der Roten Liste als stark gefährdete Art geführt, die von Naturschutzmaßnahmen abhängig ist.

 

Rohrweihen brüten in Bielefeld nur in den Rieselfeldern Windel - leider nun schon seit 2002 nicht mehr erfolgreich. Weshalb in den vergangenen Jahren die Brut regelmäßg abgebrochen wurde, ist nicht bekannt.

   
 
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