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Neues Zuhause für Kröten, Frösche und Molche

Knoblauchkröte

Durch die Neuanlage vieler Gewässer haben sich die Amphibien stark vermehrt. Sie konnten das Gebiet erst nach Einstellung der Abwasserverrieselung besiedeln. Vergleichsweise häufig findet sich die Erdkröte mit Laichgesellschaften von mehreren Hundert Tieren im Frühjahr. Ebenfalls erfreulich gut haben sich die Wasserfrösche entwickelt, die auf über 500 Tiere geschätzt werden und in der warmen Jahreszeit stimmkräftige Konzerte veranstalten. Neben dem sehr häufigen Teichfrosch, kommen der Kleine Wasserfrosch und der Seefrosch vor. Weiterhin ist der Grasfrosch regelmäßig im Gebiet anzutreffen, ebenso wie der Teichmolch. Bergmolche werden dagegen deutlich seltener gefunden.

 

Das größte Kleinod bildet die in NRW vom Aussterben bedrohte Knoblauchkröte. Sie ist schwer nachzuweisen und wurde zuletzt 1997 in den überstauten Schilfbeeten gefunden. Leider ist seitdem ihre Hauptpopulation im benachbarten Kampeters Kolk so stark zurückgegangen, dass mit dem Verschwinden des letzten Vorkommens dieser Art im Großraum Bielefeld gerechnet werden muss. Ursache für diesen Zusammenbruch dürften die im Kampeters Kolk ausgesetzten amerikanischen Sonnenbarsche sein, die sich dort übermäßig vermehrt haben und die Amphibienbrut fressen. Unser seltenster Froschlurch ist dabei, in Ostwestfalen zu verschwinden, also höchste Zeit etwas für ihn zu unternehmen.

 

Über unterstützende Maßnahmen zum Erhalt der Knoblauchkröte in den Rieselfeldern Windel lesen Sie bitte hier weiter!

Gesamtartenliste

Amphibien_bis_2010.pdf

   
 
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