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Die Pflanzenwelt der Rieselfelder

Auch in den Rieselfeldern selten: Die Aufsteigende Gelbsegge liebt die lückige Vegetation der Blänken. Foto: Bockwinkel

1998 bis 2005 wurde der Bestand der Höheren Pflanzen (Gefäßpflanzen) der Rieselfelder systematisch aufgenommen. Die Gesamtartenliste umfasst 386 Arten, davon sind 10 landesweit gefährdet und weitere 14 stehen auf der Vorwarnliste.

 

Die meisten Arten sind Generalisten, die auf relativ nährstoffreichen Böden gedeihen, wie sie die Rieselfelder aufgrund ihrer langjährigen Vornutzung bieten. Deren Ausmagerung wird sicherlich noch viele Jahre in Anspruch nehmen, zumal nach wie vor viel Stickstoff aus der Luft eingetragen wird.

 

Seltenheiten finden sich jedoch unter den Wasser- und Sumpfpflanzen sowie auf den nährstoffarmen Pionierstandorten, die beim Abschieben des Oberbodens in den neu angelegten Blänken entstehen. Zur ersten Gruppe zählen Gemeine Teichsimse, Gemeine Sumpfsimse, Ähriges Tausendblatt, Rasen-Binse, Geflügeltes Johanniskraut, Wasser-Ehrenpreis und Schwanenblume, zur zweiten Gruppe Aufsteigende Gelb-Segge, Falsche Fuchssegge, Kopf-Binse und Borstige Schuppensimse. Die Pionierarten verschwinden wieder, wenn sich die Vegetationsdecke schließt und konkurrenzkräftigere Arten dominieren.

 

Neben der reinen Artenzusammensetzung werden in den Rieselfeldern auch die Pflanzengesellschaften auf Dauerquadraten untersucht, um den Einfluss der Bewirtschaftung auf die Entwicklung der Vegetation beurteilen zu können (Wiesen, Weiden, Hochstaudenfluren, Uferzonen, Heckenpflanzungen).

 

Gesamtartenliste

Gefaesspflanzen_bis_2005.pdf

   
 
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