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Grünbrücke im Test

Nicht ganz bestimmungsgemäß nutzt hier ein junger Grasfrosch den Sperrzaun als Wanderweg über die Autobahn. Foto: K. Anstoetz

Mit zwei Jahren Verspätung wurde im Dezember 2012 das 6,4 km lange und 125 Mio. Euro teure „Teilstück 5 B“ der A 33 zwischen A 2 und Ostwestfalendamm eröffnet. Die Grünbrücke zwischen den Rieselfeldern Windel und Kampeters Kolk sollte die Verbindung zwischen den beiden Feuchtgebieten aufrecht erhalten und deren tierischen Bewohnern (vor allem Amphibien) einen Austausch ermöglichen, um einer Verinselung der Populationen vorzubeugen.

 

Nach einigen zwischenzeitlichen baulichen Funktionsverbesserungen untersuchte die Biologische Station im Auftrag des Bielefelder Umweltamtes und mit finanzieller Unterstützung des Landes NRW im Jahr 2015 die Wirksamkeit der Grünbrücke – mit erfreulichem Ergebnis: Trotz ausgebliebener Pflegemaßnahmen wurden mit Ausnahme der Knoblauchkröte alle in den Rieselfeldern vorkommenden Amphibienarten auf der Grünbrücke angetroffen, auch deren Jugendstadien. Damit ist belegt, dass die Tiere zwischen beiden Naturschutzgebieten wandern und sich genetisch austauschen können. Dies kann nun auch für die Kleinsäugerpopulationen angenommen werden. Einer genetischen Isolation der nicht flugfähigen Rieselfeld-Fauna wird damit hoffentlich erfolgreich vorgebeugt.

 

Der Untersuchungsbericht wird rechts als Download zur Verfügung gestellt.

Download

ANSTOETZ-2015_Amphibienuntersuchung-A33-Gruenbruecke-Rieselfelder-Windel.pdf

   
 
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