Logo Rieselfelder Windel Home Archiv Sitemap Impressum
Winter Fruehling Sommer Herbst Galerie
Aktuelles
Rieselfelder Windel
Aktivitäten & Angebote
Stiftung
Sponsoring
Kontakt

Portrait: Der Singschwan

Die keilförmige Kopfform und der gestreckte Hals sind neben der Schnabelfarbe Fernerkennungsmerkmale des Singschwans. Foto: A. Schäfferling

Vom allbekannten Höckerschwan kann man den etwa gleichgroßen Singschwan anhand des gelben Schnabels (ohne Höcker) unterscheiden, der in eine schwarze Spitze ausläuft. Sein Hals ist gerade und weniger anmutig geschwungen als der „Schwanenhals“ des Höckerschwans. Er fliegt gern in V-Formation und stößt dabei laute Trompetentöne aus. Auch zur Begrüßung oder beim Abflug gibt es regelmäßig lautes „Geschrei“. Auf diese Stimmfreudigkeit geht sein Name zurück.

 

Singschwäne ziehen im März/April und Oktober/November aus ihren nordosteuropäischen Brutgebieten kommend durch Mitteleuropa. Der Brutbestand in ganz Europa wird auf 16.000 bis 21.000 Paare geschützt, mit stark zunehmender Tendenz. In Mitteleuropa brüten davon allerdings kaum mehr als 20 Paare (neuerdings auch wenige Paare in Nordostdeutschland). Die Brutgebiete in Nordeuropa befinden sich an Moorseen und Flussmündungen.

 

Der Singschwan reagiert in Rast- und Überwinterungsgebieten sehr empfindlich auf Störungen (Besucherdruck, Jagd). Im beruhigten zentralen Bereich der Rieselfelder halten sich zur herbstlichen Zugzeit immer wieder einige Exemplare für wenige Tage auf. Größere Anzahlen kann man im Winter z.B. in der Häverner Marsch an der Weser bei Schlüsselburg beobachten. Ein bekanntes Winterquartier mit mehreren Hundert Tieren ist der Bodensee.

 

   
 
Seite Drucken