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Portrait: Der Bergpieper

Um einen Bergpieper zu entdecken, erfordert es schon etwas Geduld und Übung (Foto: Bockwinkel)

Bergpieper kommen in den Rieselfeldern Windel im Herbst und Frühjahr vor. Wenn der Winter nicht zu streng wird, überwintern sie sogar im Naturreservat, bis sie im April wieder in ihre Brutgebiete fliegen. Sie brüten auf Bergwiesen über 1.000 Meter sowie an hoch gelegenen Fluss- oder Seeufern.

 

Der Bergpieper (früher auch Wasserpieper genannt) ist mit gut 17 Zentimetern Gesamtlänge zwar ein relativ großer Vertreter der Gruppe der Pieper. Trotzdem sind die Tiere bei ihrer Nahrungssuche an den Gewässerufern nicht leicht zu entdecken.

 

Sie sind mit ihrem Fleckenmuster perfekt getarnt und verschmelzen regelrecht mit der Umgebung. Da haben es natürlich auch Beutegreifer schwer, die Bergpieper zu orten.

 

Am besten nimmt man sich an klaren Herbst- und Wintertagen etwas Zeit und sucht systematisch Gewässerufer mit niedriger Vegetation ab. Von Zeit zu Zeit verraten sich die Bergpieper durch ihre Rufe (ein raues „psi“ oder “riep“) und dadurch, dass sie kurz auffliegen.

 

Ungeübte können die Art leicht mit dem ähnlichen, aber kleineren und helleren Wiesenpieper verwechseln. Gute Übungsmöglichkeiten zum Bestimmen bieten die Führungen durch die Rieselfelder im Winterhalbjahr.

 

   
 
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