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Sommerfest 2006: 10 Jahre Stiftung Rieselfelder Windel

Ihr 10-jähriges Bestehen feierte die Stiftung Rieselfelder Windel am 27. August 2006. Viel Prominenz kam zum „Promi-Talk“ ins Festzelt, dem ein Sponsorenempfang vorausgegangen war. Und viele Besucher erfreuten sich anschließend an den Aktions- und Informationsständen, den kulinarischen Angeboten sowie der Hütehund-Vorführung und dem „1. Rieselfelder Kuh-Roulette“ zugunsten der naturpädagogischen Arbeit im Naturreservat Rieselfelder.


Der Stiftungsratsvorsitzende Dr. Günter Bockwinkel begrüßt die Gäste im Festzelt (Foto Albrecht)

Das Programm begann um 11 Uhr mit einem Festakt für die Förderer der Stiftungsarbeit. Der Stiftungsratsvorsitzende Dr. Günter Bockwinkel dankte den geladenen Gästen für die in den vergangenen 10 Jahren geleistete Unterstützung. Anschließend erlebten die Sponsoren die „Uraufführung“ einer Multimedia-Präsentation über die Entwicklung der Rieselfelder bis zum Jahr 2006, die später auch im Infozentrum rund um die Uhr gezeigt wurde (diese Präsentation ist für Werbeeinsätze auf CD verfügbar und kann bei der Stiftung angefordert werden). Viel Vergnügen bereitete das Rieselfeld-Puzzle, bei dem die Förderer viele Puzzleteile zu einem großen Luftbild des Naturreservates zusammenfügten: Ein Symbol für die zahlreichen Beiträge, die der Stiftung ihre Arbeit erst ermöglicht haben.


Die Podiumsgäste Minister Uhlenberg, Regierungspräsidentin Thomann-Stahl, Bürgermeister Grube, Unternehmer Meyer-Stork, Stiftungsmentor Stratenwerth (von links; Foto Albrecht)

Gäste des „Promi-Talks“ zur offiziellen Eröffnung des Festprogramms für die breite Öffentlichkeit um 12 Uhr waren der Landesumweltminister Eckhard Uhlenberg, die Detmolder Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl und der Bielefelder Bürgermeister Horst Grube, die mit Dietmar Stratenwerth und Dr. Sebastian Meyer-Stork als Vertreter der Stiftung Rieselfelder Windel unter der Moderation von Michael Blaschke aktuelle Fragen des Naturschutzes in NRW diskutierten. Die Zukunft der Rieselfelder und die landesweit wegweisende Zusammenarbeit zwischen Wirtschafts- und Naturschutzvertretern in der Stiftung kam dabei ebenso zur Sprache wie die Finanzsorgen der Biologischen Stationen, die Unterfinanzierung des Naturschutzes insgesamt sowie mögliche Einschränkungen des Naturschutzes in NRW durch die geplante Änderung des Landschaftsgesetzes. Es wurde deutlich, dass die ehrenamtliche Arbeit im Naturschutz zwar unverzichtbar bleiben wird, dass sich der Staat aber über dieses Argument nicht aus seiner verfassungsrechtlichen Verantwortung für die Natur verabschieden darf – weder in gesetzgeberischer noch in finanzieller Hinsicht. Und ebenso deutlich wurde die Verantwortung für Natur und Umwelt, die weitsichtige Unternehmer und Unternehmen im Sinne nachhaltigen Wirtschaftens durchaus auch im eigenen Interesse zu tragen bereit sind.

 

Vergnügliches, Interessantes und Schmackhaftes bot das von der Biologischen Station Gütersloh/Bielefeld e.V. aktiv unterstützte Festprogramm rund um das Infozentrum für Kinder und Erwachsene. Der Wettergott hatte (zumindest bis 17 Uhr) ein Einsehen, und alle Programmangebote konnten planmäßig durchgeführt werden:

 

Umlagert: Die Gummibärchen-Wurfmaschine (Foto Albrecht)

Für Kinder gab es u. a. Experimentier- und Basteltische, eine Gummibärchen-Wurfmaschine, die Tümpel-Forschungsstation, ein Lagerfeuer zum Backen von Stockbrot, Kutschfahrten durch die Rieselfelder, ein Naturquiz im Ausstellungsraum und vieles mehr. Für das leibliche Wohl sorgten die Suppe vom Lagerfeuer, Heidschnucken-Grillwürstchen und Biokartoffeln mit Quark sowie nicht zuletzt eine riesige Kuchentheke der Landfrauen im Festzelt zur Kaffeetafel.

 

Für die Erwachsenen wurden neben Verkaufsständen (z. B. von Schafssalami) viele Informationen geboten, natürlich über die Rieselfelder, aber auch über das Projekt Nationalpark bzw. Biosphärenreservat Senne, das eben in diesen Tagen von Kreispolitikern aus OWL und der Landesregierung zu Grabe getragen wurde. Exkursionen in die Rieselfelder zur Vogelbeobachtung zeigten den hohen ökologischen Wert des Gebietes gerade auch zur aktuellen Vogelzugzeit.

 

Ottilie, die rustikale Glücksfee, in Aktion (Foto Albrecht)

Unbestrittene Höhepunkte des Nachmittags waren einerseits die Hütehundvorführung, bei der Bordercollie Glen und die Belgische Schäferhündin Dana, gelenkt mit nur wenigen sparsamen Rufen der Hundeführer Michael Krumme und Ulf Helming, eine Schafherde nicht nur ins Gatter, sondern auch durch eine Kinder-Slalomstrecke trieben, und andererseits das „1. Rieselfelder Kuh-Roulette“ . Die Zwergzebu-Kuh Ottilie fungierte hierbei als Glücksbringerin, in dem sie – launig kommentiert vom Journalisten Michael Blaschke – ihren Kuhfladen in das Spielfeld des glücklichen Gewinners fallen ließ, der vorher 5 Euro Einsatz auf eben dieses Feld gesetzt hatte. Und es funktionierte tatsächlich: Innerhalb der vorgegebenen Viertelstunde setzte Ottilie einen veritablen Fladen ins Feld 1a und entschied damit über den Gewinn.

 

Ein jähes Ende fanden viele Aktivitäten durch den heftigen Gewitterschauer gegen 17 Uhr. Gleichwohl war die Bilanz des diesjährigen Sommerfestes durchweg positiv: Viele Hundert zufriedene Besucher und glückliche, aber auch erschöpfte Veranstalter am Abend eines langen Tages. Die Rieselfelder Windel haben neue Freunde gefunden!

 

Die Stiftung Rieselfelder Windel dankt allen Sponsoren, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben: Getränke Wüllner GmbH & Co. KG, Kommunikationssysteme onpoint GmbH, Vogelsänger Neue Medien GmbH, Elektro Schröder sowie Bauunternehmen Overbeck.

 

   
 
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