Logo Rieselfelder Windel Home Archiv Sitemap Impressum
Winter Fruehling Sommer Herbst Galerie
Aktuelles
Rieselfelder Windel
Aktivitäten & Angebote
Stiftung
Sponsoring
Kontakt

Bewirtschaftung der Rieselfelder

Unsere Landschaftspfleger bei der Arbeit. Foto: Albrecht

Der Erhalt eines möglichst vielfältigen Mosaiks von verschiedenen Landschaftselementen steht und fällt mit der Bewirtschaftung des Gebietes. Dies trifft auf Grünland, Gewässer, Hecken und Kopfbäume gleichermaßen zu.

 

Grünland

Der überwiegende Teil des Grünlandes wird von einer stetig wachsenden Schafherde der Biologischen Station beweidet - ebenso die Dammbereiche an und zwischen den zahlreichen Gewässern. Zuständig hierfür ist die Weiße Gehörnte Heidschnucke, eine gefährdete Haustierrasse, die aus dem Weser-Ems-Raum stammt. Sie ist sehr gut an die wechselfeuchten Bodenverhältnisse in den Rieselfeldern angepasst. 1998 zählte die Herde 10 Muttertiere und einen Bock. Inzwischen ist sie auf ca. 70 Muttertiere (Stand: August 2006) angewachsen. Ein Vorteil von Schafen ist ihre wählerische Futterwahl. Dies führt dazu, dass die beweideten Flächen niemals einheitlich kahl gefressen sind, so wie es bei Pferdeweiden häufig der Fall ist.

 

Gewässer

Bei fehlender Pflege würden die Gewässer langfristig im Zuge der natürlichen Sukzession zuwachsen. Im Endstadium sind es vor allem Schilf, Rohrkolben und Weidengebüsche, die ein solches Gewässer prägen und zu seiner Verlandung führen. Dies begünstigt Schilfbewohner wie Rohrammer und Teichrohrsänger oder die seltene und scheue Wasserralle. Wärmeliebende Tiergruppen wie Amphibien und Libellen benötigen offene, sonnenexponierte Gewässer. Für sie ist es erforderlich die Gewässer regelmäßig "frei zu halten". Diese Gehölz- und Freischneidearbeiten erfolgen im Herbst und Winter, um die Tierwelt möglichst wenig zu beeinträchtigen.

 

   
 
Seite Drucken