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Portrait: Der Graureiher

Lauerjäger: Regungslos wartet der Graureiher auf den besten Moment zum Fang. Foto: A. Schäfferling

Obwohl allgemein bekannt wird der Graureiher doch oft mit dem Weißstorch verwechselt. Von diesem ist er aber durch den dunkel-hornfarbenen (nicht roten wie beim Weißstorch) Schnabel und grau-braune (nicht rote) Beine deutlich unterschieden. Im Flug trägt der Graureiher seinen Hals S-förmig gekrümmt (nicht ausgestreckt wie Störche oder Kraniche).

 

Graureiher unterliegen seit 1974 einer ganzjährigen Schonzeit; seitdem haben die Bestände in OWL zugenommen, auch sind sie dem Menschen gegenüber an vielen Orten vertrauter geworden. So sind einzelne Graureiher das ganze Jahr hindurch in meist mehreren Exemplaren in den Rieselfelder Windel zu beobachten. Bestandseinbrüche treten vor allem in harten Wintern auf.

 

Der alte Name „Fischreiher“ verweist auf einen wichtigen Nahrungsbestandteil: Fische. Aber auch andere am und im Wasser lebende Tiere wie Frösche oder Insektenlarven gehören zur Nahrung. Unbeliebt macht er sich, wenn er den gedeckten Tisch in Angelteichen oder Fischzuchten aufsucht oder aber Goldfischen in Gartenteichen nachstellt. Abseits der Gewässer, z.B. auf Wiesen und Feldern, werden Mäuse, Insekten und Regenwürmer gefressen. Letztere sind es vor allem, denen er auf den Feldern nachstellt.

 

Die meisten Graureiher brüten in Kolonien; Bielefeld beherbergt eine in Olderdissen, eine zweite kleinere in Heepen. Die Graureiher, die sich während der Brutzeit von Februar bis Ende Juni in den Rieselfeldern aufhalten, sind Nahrungsgäste, meist wohl auch Nichtbrüter.

   
 
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